turn
of
the
tide

Dauerausstellungen

Schwedendamm

Holstenstraße

Gate 68: Eden - Arcadia

turn of the tide - Planetarische Eruptionen

fr. 25.09

18.00 Eröffnung und Realease der Publikation

20.00 Kunstspazier­gänge

20.00 Performance

sa. 26.09

15.00 Floßfahrt

15.00 Performance

15.00 Ananas Calzone

16.00 Fördefeuer

17.00 d.R.

19.00 Sominka

20.00 Fusion Talks

so. 27.09

13.00 Imagination, Kreativität, Lebendigkeit

Anke Petersen

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Harbour Place

Interaktiver Workshop zu inneren Phantasien, Träume und seelische Atmosphären mit Anke Petersen, Psychotherapie Chefärztin am Klinikum Leer (max. 20 Personen. Es wird um Voranmeldung gebeten: floss@futur3-festival.net)

15.00 Performance

15.00 Was ist kritische Männlichkeit?

Harbour Place

Interaktiver Vortrag über männliche Privilegien, Rollenbilder und Machtstrukturen, die die Gesellschaft prägen und Ungleichheiten fördern.
(max. 20 Personen. Es wird um Voranmeldung gebeten: floss@futur3-festival.net)

15.30 Skäit

18.30 Hörspiele “Skäit”

Ulla Unlust

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Harbour Place

Skate ist auch nicht mehr das, was es mal war. Jetzt olympischer Sport, hat Skate Computerspiele, Merchandise, riesige Contests, Sponsoren, mehr
Marken und Style denn je. Skate hat sich verändert, aber darum soll es nicht gehen. Auch nicht darum, was ein Halfwrap heelside kickback ist. Ein was? Skate ist im urbanen Raum unüberhörbar— es ist Zeit, zuzuhören. Drei Skateboarder quatschen miteinander und mit sich und der Boden
meldet sich zu Wort.

Länge: 30 min | ab 7 Jahren
Kindgerechte Veranstaltung


Wolfgang Kammerer als Boden
Jonas Brückner
Thorsten Dorn
Florian Geiger als Skater


Idee: Ulla Unlust
Text, Regie, Schnitt, Ton: Johanna Ledermann
Regieassistenz, Tonstudiotechnik, Editing Support:
Danae Le Guennic
Produktion: Bauhaus-Universität Weimar


Support:
Jani Müller, Coretta Klaue, Denis Polec, Stephan, Skater aus Weimar, Olli, Skater aus Jena, Cebolla, El Tío, Víctor y los demás

19.30 Hörstück “Sounds from the Circlusphere”

Hazy Borders

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Harbour Place

Maßgeblich inspiriert von Bini Adamczaks Artikel “Come on. Diskussion Über ein neues Wort, das sich aufdrängt - und unser Sprechen über Sex revolutionieren wird” erkunden Hazy Borders in ihrem Hörspiel die fantastische Circlusphäre, in der sich aktive und passive Narrationen verschieben, stören und neu sortieren. Auf ihrem Weg schließen sie literarische und musikalische Schwesternschaften und knüpfen spürbare Fäden zwischen Sprache, Körper und Gefühl.

Regie und Ton: Hazy Borders
Eigenproduktion 2019
32 Minuten

mo. 28.09

16.00 Artivism: Kunst als Antwort auf Krisen?

Polizeiklasse

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Harbour Place

Was kann Kunst in Zeiten von zunehmendem Populismus, sozialer Spaltung und einem Ruck der Gesellschaft in Richtung rechts (Sprich: in Zeiten von Krisen), - Wie kann Kunst dort Strategien und Werkzeuge des Protests anbieten und realisieren?

Gemeinsam mit den Referent*innen aus den Bereichen der bildenden Kunst, Raumstrategien, sowie dem (kreativen) Aktivismus, soll ein Gespräch geführt werden und Diskussionen rund um die Wirkmächtigkeit von Kunst entstehen.

(max. 20 Personen/ Voranmeldung nötig, unter: floss@futur3-festival.net)

di. 29.09

14.00 242 TITEL BESSER ALS MARTIN KIPPENBERGER

Frankfurter Hauptschule

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Harbour Place

Organisiert von: YUP Kollektiv


Videos:
Martin Kippenberger veröffentlichte 1986 das Buch „241 Bildtitel zum Ausleihen für Künstler“. Ausgehend von dieser Idee hat die Frankfurter Hauptschule eine eigene Sammlung von Titeln für Kunstwerke, die es nicht gibt, angelegt und verfilmt: 242 TITEL BESSER ALS MARTIN KIPPENBERGER. Zu Videofetzen, die junge Menschen beim Feiern, Drogen nehmen oder Autos anzünden zeigen, liest und hört man raffinierte postmoderne Sprachspiele, sarkastische Anrufungen der Nazizeit und puren Klamauk; jeweils auf Titelformat verdichtet und im Hochkant-Format präsentiert - ein
Umgang mit Bild und Text, der mittlerweile bei Instagram oder Twitter der gängige ist. Die Videoarbeit wurde bislang in Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Gießen und Osnabrück ausgestellt

14.00 PLEASE DO NOT TOUCH THE ARTWORK!

Philipp Mürling

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Harbour Place

Organisiert von: YUP Kollektiv


Im September 2017, zu Mittag, im Zentrum von Wien, auf einer bekannten Einkaufsstraße. Mein Assistent schiebt mit einer Hand meinen Rollstuhl, auf dem ich unbekleidet sitze, in die Mitte der Straße. In der anderen Hand trägt mein Helfer im schwarzen Anzug einen Stuhl, auf dem er Platz nimmt, sobald ich positioniert bin. Ich richte mich vom Rollstuhl auf, um selbst auf beiden Beinen zu stehen. Sobald ich die Stütze verlasse, sinke ich auf den kalten Asphalt. Während ich mich nackt bemühe zurück in den Sitz zu kommen, sind Passanten verständlicherweise irritiert. Manche versuchen das Geschehen im nächsten Augenblick zu ignorieren. Kinder sind überraschend unbeeindruckt. Schaulustige beobachten das Spektakel aus sicherer Entfernung. Einige Fußgänger richten sich an den gepflegt angezogenen Mann an meiner Seite, um ihre Hilfe anzubieten, da es niemand wagt, mich direkt anzusprechen. Doch meine Begleitung informiert nur: “das Kunstwerk bitte nicht berühren!“, wie ein Museumswächter. Wenige fragen mich zögernd persönlich, ob ich Hilfe benötige, doch ich schweige. Damit bringe ich die Leute in die schwierige Lage nicht helfen zu "dürfen", da ich Hilfe nicht zulasse und meinerseits die Umwelt ignoriere. Empört über die Zurschaustellung eines erniedrigten Mannes in auswegloser Situation, wird schlussendlich mein Assistent dafür meine verantwortlich gemacht. Die Polizei wird gerufen und auf ihn gehetzt. Er kann entkommen. Ich selbst werde nicht belangt.

15.00 Workshop: Be (on) the Water

Florence Lam

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Harbour Place

Organisiert von: YUP Kollektiv
Anmeldungen bitte an: desiree@youngurbanperformances.de

Florence Lam is working mainly with Live Art including Performance, Installation and Poetry, fusing together current moral issues with child-like world views. Currently she is based between Hong Kong and Europe.


My practice is an exercise for me to find hope in every situation I encounter. We create poetry from wonder we see in things smaller than your finger tip and things bigger than an entire country. Think of a place where expression is no longer free, when people had to shed blood in order to think as they will. Do you persist because you see hope or do you persist aiming to find hope? This performance workshop wishes to explore these emotions shared by mass and within individuals, and to try to allow participants find ways to express them with materials they chose to work with.

15.00 Ökosystem Hörn: Wer macht die Hörn und wie wird sie schön?“

Initiative MITTE

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Harbour Place

Interaktiver Workshop zum Kennenlernen der Hörn mit ihren Akteur*innen und zukünftigen

Entwicklungsperspektiven. Gemeinsam mit dem Team MITTE wollen wir sichtbarmachen wer die Stadt gestaltet und überlegen wie man mitmachen kann. Wir wollen kennenlernen, wie die ganzheitliche Betrachtungsweise eines Ortes – also sowohl negativ als auch positiv – wichtig ist, um ein Quartier für alle zu schaffen.

(Max. 10 Personen. Um Voranmeldung wird gebeten:

info@mittekiel.de oder über Instagram @mitteurbanplayground)

19.30 Herakles 2 or OVER-DETERMINED 

Harbour Place

Organisiert von: YUP Kollektiv


Herakles 2 or OVER-DETERMINED entstand 2016 im Kontext eines erneuten Erstarken offener rassistischer Gewalt und völkischem Heimatdenkens. Salonfähig für die breite Öffentlichkeit gemacht durch die Medialisierung von Silvester 2016 und vorbereitet durch die andauernde Hetze gegen Geflüchtete im Sommer und Herbst 2015 durch die AfD. Die Performance ist Teil einer Reihe von sich mit Diskriminierungen auseinandersetzenden Stücken dieser Jahre, aus der Perspektive von Betroffenen, die sich in der Kulturlandschaft nicht willkommen und repräsentiert sahen und sehen. 2020 hat sich der Kontext verschoben. Der größte rechte Anschlag in Deutschland seit 1980 hat im Februar 2020, zwei Wochen nachdem in Thüringen in FDP Ministerpräsident mit Duldung der CDU von der AfD ins Amt gehoben wurde, stattgefunden. Die weiße Öffentlichkeit feierte trotzdem Karneval und schwadronierte von Linker Gewalt und kranken Einzeltätern. Herakles 2 or OVER-DETERMINED arbeitet sich an den alltäglichen Mikroaggressionen ab, die sowohl Boden für, als auch Ergebnis der Rassistischen, Sexistischen, Antisemitischen und Ableistischen Gewalt in Halle, Hanau, an Geflüchteten Unterkünften und in Rassistischen Polizeikontrollen ist. Gleichzeitig ist es eine Gegenwartsbewältigung, eine kämpferischer Aufforderung zu intersektionaler Solidarität.

mi. 30.09

15.00 Performance

19.00 Eröffnung “ONspace” und “K34-Galerie”

K34 e. V.

präsentiert Arbeiten seiner Galerieteams von “ONspace” und “K34-Galerie”

do. 01.10

09.00 FuturRadio­radioradio20

15.00 Floßfahrt

16.00 Performance

fr. 02.10

15.00 Let´s Jam

16.00 Performance

18.00 Do swidanija, magasin!

19.00 Tagwan

21.00 2/133/7

sa. 03.10

15.00 Hörspiel

18.00 WHEN_THERE'S_NOTHING­_LEFT_TO_BÜRN_YOU_HAVE_TO­_SET_YOURSELF_ON_FIRE{}

19.00 Abschluss­konzert

Baby of Control

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Harbour Place

turn the tide - a song von Backseattoi, anschließend Baby of Control: Ihre Lieder schmecken rot, grün, gold und können als Klangtapete so manches soziale Problem verschönern.

20.00 Abschluss­konzert_after

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